Neue Konditionen 2020 in den
Förderprogrammen der KfW

Eine energetische Modernisierung senkt den Energieverbrauch und schützt so unser Klima. Außerdem soll eine energetische Sanierung ja auch dazu führen, dass die Kosten für die Beheizung und die Warmwasserbereitung im Betrieb sinken. In Deutschland gibt es unter anderem die Förderprogramme der KfW, die dabei finanzielle Unterstützung für Ihr Vorhaben bieten.

Verschenken Sie kein Geld!

Im Rahmen des Klimapaketes der Bundesregierung hat die KfW die Zuschüsse und Tilgungszuschüsse verdoppelt und die maximalen Kreditbeträge erhöht. Wahlweise können alle Hausbesitzer entweder die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen steuerlich über 3 Jahre geltend machen, oder die Programme der KfW in Anspruch nehmen. Hier ist ein Kredit mit Tilgungszuschuss oder ein reiner Zuschuss möglich. Gerade für Sanierungsmaßnahmen mit höheren Kosten, sind diese Programme häufig interessanter als eine steuerliche Abschreibung, insbesondere seitdem die Zuschüsse nun verdoppelt wurden.

Die Programme sind nutzbar für z.B.

  • den Einbau neuer Fenster und Haustüren
  • Erneuerung und Dämmung des Daches und Dachgauben
  • Dämmung von Wänden (Außendämmung, Kerndämmung)
  • Dämmung von Kellerdecken und obersten Geschoßdecken
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Optimierung der Heizungsanlage

Neben den Kosten für die energiesparenden Maßnahmen (z.B. die Dämmung eines Daches) fallen auch nahezu alle weiteren Kosten unter die förderfähigen Maßnahmen (z.B. Abbruch des alten Daches, neue Dacheindeckung, Zimmerarbeiten, etc.). Bei Fenstereinbau können z.B. auch Elektrifizierung der Rollläden, neue Rollladenkästen oder Einbau von Smart-Home-Technik mit gefördert werden.

Sowohl der Zuschuss als auch der Kredit sind zudem vorab zu beantragen und der schriftliche Förderbescheid muss vor Beginn der Maßnahme vorliegen. Auch müssen meistens bestimmte technische und rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden, um in den Genuss der Fördermittel zu kommen.

Voraussetzung ist das Einbinden eines Energieberaters, der als Energie-Effizienz-Experte zugelassen ist. Von den Kosten für die Antragstellungen und für die Baubegleitung durch den Energieberater können zusätzlich zu den beantragten Programmen 50% von der KfW an die Antragsteller zurückerstattet werden.

Gerne stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, beraten Sie zu den richtigen Förderprogrammen und stellen die Anträge mit allen notwendigen Formalitäten und Dokumentationen für Sie.

BAFA-Förderung 2020 für das
Heizen mit Erneuerbaren Energien

Im Rahmen des Klimapaketes der Bundesregierung hat auch das BAFA die Förderungen für neue Heizungsanlage erhöht. Gefördert werden Solarthermieanlagen zur Brauchwasserbereitung und Heizungsunterstützung, Biomasseanlagen wie Pelletsheizungen oder Scheitholzkessel, effiziente Wärmepumpenanlagen und Gas-Hybridheizungen, das sind Kombinationen aus einer modernen Gas-Brennwertheizung mit einer der vorgenannten Technologiekomponenten zur Nutzung erneuerbarer Energien. Hier sind Zuschüsse von bis zu 35% für den Einbau einer förderfähigen Heizungsanlage möglich.

Zusätzlich gibt es eine Erhöhung der Zuschüsse um 10%, wenn durch den Einbau einer förderfähigen Heizungsanlage eine Ölheizung ersetzt wird.

Dieses Förderprogramm kann von Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Freiberuflern, Kommune und  Unternehmen genutzt werden.

Sogar in Neubauten werden Solarkollektoranlagen mit 30% der förderfähigen Kosten und Biomasse- sowie Wärmepumpenanlagen mit 35% der förderfähigen Kosten gefördert, sofern sie die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.

Auch hier muss die Antragstellung vor Vorhabenbeginn erfolgen.
Alle Anlagen müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, so muss bei Hybridanlagen immer ein bestimmter Anteil der Gebäudeheizlast durch regenerative Energien gedeckt werden. Hierfür ist immer eine individuelle Betrachtung Ihres Gebäudes notwendig, da diese Werte von den vorhanden Bauteilen wie Wänden, Fenstern oder dem Dach abhängig sind.

Ich biete Ihnen als Dienstleistung die Unterstützung bei der Auswahl und selbstverständlich auch bei den notwendigen Berechnung und der Beantragung von Fördermitteln für alle Gebäude und Maßnahmen.